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SEMINAR

Haftungsfelder und deren Absicherungsmöglichkeiten
für kommunale Unternehmen

Potsdam, 4. März 2020. Der DWA-Landesverband Nord-Ost veranstaltete am 4. März 2020 im Seehotel Potsdam dieses neue Seminar. Gemeinsam mit der VIVUS Assekuranzmakler GmbH konnten für diese Veranstaltung hochkarätige Referenten der Wasserwirtschaft, Juristen und Versicherer gewonnen werden. Aktuelle Haftungsthematiken kommunaler Unternehmen und deren versicherungsrechtliche Absicherung wurden präsentiert. Mehr als 50 Führungskräfte aus Wasser- und Abwasserverbänden sowie Unterhaltungsverbänden interessierten sich für dieses Thema und hatten zahlreiche Fragen mitgebracht.

Nach der Begrüßung durch Prof. Barjenbruch (DWA), Frau Weidinger (Vivus) und Herrn Schüler (DWA) gab Herr Kunert, Verbandsgeschäftsführer in Bad Dürrenberg, eine gute Übersicht über die Herausforderungen öffentlich-rechtlicher Kooperationen zwischen Strukturauflagen und Vergaberecht. Aus Sicht einer Anwaltskanzlei beleuchtete Herr Rechtsanwalt Voß aus Halle, welche rechtlichen Regelungen bei der Haftung gelten. Wie können sich Geschäftsführer vor Pflichtverletzung, Schaden und Haftung schützen? Diese Problemfelder wurden intensiv diskutiert und beantwortet. Anhand von Beispielen stellten Frau Weidinger und Herr Borgschulte die D&O-Absicherung, die Risikominimierung beim Anstellungsvertrag, die Eigenschadenversicherung und die Absicherung strafrechtlicher Tatbestände im Unternehmen dar. Herr Sandfort, Topos Versicherungskontor Berlin, berichtete im weiteren Verlauf zu den Neuigkeiten bei der betrieblichen Altersvorsorge und Krankenzusatzversicherung.

Nach der Mittagspause schloss sich eine Podiumsdiskussion zu Risiken und Haftung bei Neubau und Sanierungen im Abwasserbereich an. Frau Weidinger, VIVUS, Herr Schulz, Verband Mittelständischer Bauunternehmen Sachsen/Sachsen-Anhalt e.V. und Herr Rechtsanwalt Dohrmann präsentierten an drei realen Fallbeispielen die juristische Beurteilung und Lösungsansätze für versicherungstechnische Deckung verschiedener Schadensfälle. Viele Fragen aus dem Publikum konnten beantwortet werden. Sehr eindrucksvoll und lebendig schilderte Herr Kestin die Odyssee des Herzberger Wasser- und Abwasserzweckverbandes zur Problematik PFT im Klärschlamm. Gerichtliche Auseinandersetzungen und behördliche Hürden zogen sich mehr als zehn Jahre hin.

Im weiteren Verlauf gab Herr Zavelberg, Insurance Service and Consulting und Temako Rheinische Versicherungsmakler GmbH, einen guten Überblick über das Umwelthaftungsrecht und die Pflichten zur Vermeidung von Umwelt-, Gewässer- und Bodenschäden. Zum Abschluss ging Herr Dr. Erichsen von der Erichsen GmbH Essen auf Risiken und Schadensfälle bei Cyber-Angriffen ein. Die Absicherung von IT-Infrastruktur, Datensicherung und digitalen Prozessen gehört zu den Grundsätzen verantwortungsvoller Unternehmensführung.

Wir bedanken uns bei allen Referenten, Organisatoren und Teilnehmern für eine gelungene Veranstaltung. Die Mehrheit der Zuhörerschaft sprach sich für eine Wiederholung dieses Formats aus.

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